Nichts ist schlimmer, als den Versuch zu unternehmen, ausgiebig zu leben und dabei festzustellen, nicht voranzukommen solange es Frauen gibt, die einem mit Hingabe immer wieder Steine in den Weg legen. Doch es gibt sie nun mal. Was also ist zu tun, möchte man nicht wegen Enthaltsamkeit eine Schizophrenie zu seinen herausragenden Charaktereigenschaften zählen?
In spritziger, mitunter derber Erzählweise führt Michael Hoch den Leser in seine ereignisreichen Jugendjahre. "Rosengräber" konfrontiert mit erschütternden Weisheiten aus dem Leben und den daraus folgenden, fast schon humorvoll anmutenden Depressionsschüben des Autors.